age – Nach 5 Wochen Aufenthalt in Quito – Baños – Ambato kehren wir nach Simiatug zurück, um uns für die Heimreise vorzubereiten. Das letzte Tage in Simiatug haben es in sich: wir mussten packen, uns verabschieden und zudem wollen die Bewohner von Santo Domingo den Kindergarten eröffnen.

Am Dienstag, 23. April, fahren wir nach Santo Domingo. Um 10.00 Uhr sollte die Messe für die Inauguracion stattfinden. Vor der Messe verlangen wir aber, dass der Platz vor dem Kindergarten gereinigt wird. Zudem verlange ich, dass man ein WC, dass man ohne uns zu begrüssen zwischen den Kindergarten und ein anderes Schulgebäude gebaut hat, abgerissen wird. Hätte ich den Abbruch nur verlangt, so bin ich mir sicher, dass bei unser nächsten Rückkehr das WC immer noch da ist und nichts verändert worden wäre.

Nach der Messe wird das Gebäude eingesegnet und offiziell übergeben. Anschliessend erhalten wir ein typischen Mittagessen: Suppe mit Poulet und anschliessend Meerschweinchen.  Nach dem Essen spielt eine BANDA zum Tanze auf. Von den 2 bis 70 Jährigen tanzen alle. Wie lange sich das Fest hinzieht, wissen wir nicht, da wir uns zeitig verabschieden.

Am selben Abend wollten die Schwestern (Salesianer Schwestern) noch den Geburtstag von Vreny feiern, da eine der Schwestern am 24. nicht dabei sein kann. Wir sind zum Nachtessen eingeladen und ein Tanz gehört auch dort immer dazu.

Mittwoch heisst es Koffern packen und sich schon von einigen Leuten verabschieden. Zudem kommen einige noch in unser Zimmer, um sich zu verabschieden und vielleicht noch um ein paar Dollars zu verlangen. Am Donnerstag reisen wir zirka zwei Stunden später als geplant nach Quito. Der Grund für die Verzögerung ist der Wille einzelner Arbeiter uns nach dem Mittagessen noch einige Geschenke überreichen zu können.

In Quito gehen wir am Freitag ein letztes Mal zum Augenarzt und der gibt uns seinen Bericht mit. Diesen benötigen wir dann hier in der Schweiz für die weitere Betreuung. Der Rückflug in die Schweiz erfolgt erstmals vom neuen Flughafen, der zirka 30 km von Quito entfernt ist.  Der Rückflug geht reibungslos über die Bühne. In Basel werden wir von Schorsch abgeholt. Wir übernachten bei Schorsch und Stefanie und reisen am Dienstag via Olten in die engere Heimat, ins Wallis.