Archiv2021-02-02T16:06:05+00:00

Auflistung aller älteren Beiträge

Wir haben die älteren Beiträge nicht geläscht. Die ersten Berichte schrieben wir im Jahre 2010. Die Formatierung und Gestaltung hat in diesen vielen Jahren ein paar Mal geändert. Wir haben das absichttlich so belassen. Nachfolgend sind alle aufgeführt – viel Vergnügen beim Durchstöbern

Einweihung Kindergarten in Santo Domingo

age – Nach 5 Wochen Aufenthalt in Quito – Baños – Ambato kehren wir nach Simiatug zurück, um uns für die Heimreise vorzubereiten. Das letzte Tage in Simiatug haben es in sich: wir mussten packen, uns verabschieden und zudem wollen die Bewohner von Santo Domingo den Kindergarten eröffnen.

Am Dienstag, 23. April, fahren wir nach Santo Domingo. Um 10.00 Uhr sollte die Messe für die Inauguracion stattfinden. Vor der Messe verlangen wir aber, dass der Platz vor dem Kindergarten gereinigt wird. Zudem verlange ich, dass man ein WC, dass man ohne uns zu begrüssen zwischen den Kindergarten und ein anderes Schulgebäude gebaut hat, abgerissen wird. Hätte ich den Abbruch nur verlangt, so bin ich mir sicher, dass bei unser nächsten Rückkehr das WC immer noch da ist und nichts verändert worden wäre.

Nach der Messe wird das Gebäude eingesegnet und offiziell übergeben. Anschliessend erhalten wir ein typischen Mittagessen: Suppe mit Poulet und anschliessend Meerschweinchen.  Nach dem Essen spielt eine BANDA zum Tanze auf. Von den 2 bis 70 Jährigen tanzen alle. Wie lange sich das Fest hinzieht, wissen wir nicht, da wir uns zeitig verabschieden.

Am selben Abend wollten die Schwestern (Salesianer Schwestern) noch den Geburtstag von Vreny feiern, da eine der Schwestern am 24. nicht dabei sein kann. Wir sind zum Nachtessen eingeladen und ein Tanz gehört auch dort immer dazu.

Mittwoch heisst es Koffern packen und sich schon von einigen Leuten verabschieden. Zudem kommen einige noch in unser Zimmer, um sich zu verabschieden und vielleicht noch um ein paar Dollars zu verlangen. Am Donnerstag reisen wir zirka zwei Stunden später als geplant nach Quito. Der Grund für die Verzögerung ist der Wille einzelner Arbeiter uns nach dem Mittagessen noch einige Geschenke überreichen zu können.

In Quito gehen wir am Freitag ein letztes Mal zum Augenarzt und der gibt uns seinen Bericht mit. Diesen benötigen wir dann hier in der Schweiz für die weitere Betreuung. Der Rückflug in die Schweiz erfolgt erstmals vom neuen Flughafen, der zirka 30 km von Quito entfernt ist.  Der Rückflug geht reibungslos über die Bühne. In Basel werden wir von Schorsch abgeholt. Wir übernachten bei Schorsch und Stefanie und reisen am Dienstag via Olten in die engere Heimat, ins Wallis.

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Frauenförderung

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Mit dem Geld, das wir vor Weihnachten gesammelt haben, kaufen wir einer Gruppe von Frauen Nähmaschinen. Nun können sie ihre Kleider grösstenteils selber herstellen. Darüber hinaus erzielen sie ein kleines Zusatzeinkommen mit dem Verkauf ihre Produkte.

Wald von El Tingo – Simiatug

Die Bäume zum Wald von Tingo wurden in den Jahren 200 – 2002 gepflanzt. Insgesamt wurden ungefähr 310 Hektaren Wald aufgeforstet. Der Wald hat immer noch eine Fläche von ca. 300 ha. Die Fläche hat abgenommen, weil die Einheimischen den Wald wie einen Garten oder Acker behandeln. Sie schneiden alles, wenn etwas gebraucht wird.

Nun sind wir daran, mit den Leuten einen Wald zu bewirtschaften, der ihnen laufend, über viele Jahre hinweg, ein Einkommen sichern kann. Wir lassen ca. 50% abholzen und es wird sofort wieder dafür gesorgt, dass junge Bäume nach wachsen.

Kindergarten – Nachhaltigkeit

Meine Aufenthalte in Ecuador dauern nur noch zirka 3 Wochen. Ich besuche ausgeführte und laufende Projekte. Der Kindergarten gehört zum Pflichtprogramm. Bei den Besuchen achte ich immer darauf, dass ich unangemeldet vorbei schaue. So ist das ganze authentischer. Die LeiterInnen haben nicht die Möglichkeit, sich bzw. den Kindergarten auf Besuch zu putzen und zu gestalten. Hier siehst Du ein paar Fotos von meinem letzten Besuch im Mai 2017.

Näherinnen in Simiatug

In Simiatug – Gemeinde in der Provinz Guaranda – haben diese und andere Frauen einen Näherinnenkurs absolviert. Sie möchten damit einerseits die Kleider für sich selbst und die der Familie selbst herstellen und andererseits damit zusätzlich ein paar Dollars verdienen. Damit sie das längerfristig machen können brauchen sie eigene Nähmaschinen. Wir möchten der Frauengruppe helfen. Dies können wir aber nur mit Deiner Hilfe. Mach diesen Frauen ein kleines Weihnachtsgeschenk – sie werden dir dankbar sein.

Kochherde einbauen

Momentan läuft ein Projekt in der Provinz Cotopaxi, mit dem wir vor allem die Situation der Indígenas-Frauen verbessern wollen. Wir lassen Kochherde erstellen. Diese sind wie auf dem Foto zu sehen aus Tonziegeln und sind mit einem Kamin versehen. Dadurch wird die Kochsituation wesentlich verbessert. Auch wird das Raumklima viel angenehmer, da kein Rauch mehr vorhanden ist. Ein solcher Kochherd wird von Maurern aus der Region erstellt und somit wird auch Einkommen erzielt, was auch wieder zu einer Verbesserung der Lebenssituation führt.

Kochherd

Weihnachten 2016

Wie wäre es mit einem Weihnachtsgeschenk der andern Art. Wenn jeder meiner Facebook-Freunde CHF 10 spenden würde für Ecuavision oder auch für Para los indígenas, so wären das ca. CHF 3’200. Da viele dieser Freunde aber aus Ecuador sind, die selber Hilfe nötig haben, müssten die andern etwas mehr spenden – Gib Dir einen Ruck und tätige den Klick (Spenden-Button). Wir sind für jede Spende dankbar. Selbstverständlich kann man die Spende von den Steuern abziehen – du erhältst eine Spendenbestätigung.

Allerlei

WC und Duschen in Quialo

Dieses Jahr haben wir unter anderem Duschen und WC für die Kindergärtner in Quialo erstellt. Die kleinen Kinder – die Jüngsten sind 2 jährig – mussten sonst zu den WC der Schule laufen. Dies konnten sie alleine nicht und darum wurde die Notdurft oft ein paar Meter neben dem Schulhaus (-zimmer) erledigt.

Unterhalt und Reparaturen

Suppentag in Grengiols

Am 21. November nach der Abendmesse findet der Suppentag statt. Die Messe ist um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche. Anschliessend ist der Suppentag. Der Erlös geht zu Gunster der Stiftung „Para los Indigenas del Ecuador“.

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Unterkunft in Mehrbettzimmer

Unterstützt werden junge Indígenas, die weit entfernt vom Kollegium wohnen und trotzdem ihren Abschluss machen wollen. Die Salesianer Schwestern bieten diesen Unterkunft und Betreuung während der Woche. So sind sie nicht (oder weniger) den schlechten Einflüssen auf der Strasse ausgesetzt. Dies ist vor allem für die jungen Frauen ein Problem. Nicht selten kommt es zu ungewollten Schwangerschaften. Die Folge ist meist, dass das Studium aufgegeben wird.

Jahresrückblick 2014

AE – Es fehlen nur noch ein paar Tage und schon ist ein eher feuchtes, aber warmes Jahr schon wieder zu Ende. Im abgelaufenen Jahr haben wir unsere Tätigkeiten nicht unbedingt reduziert, aber verändert. So waren wir dieses Jahr nur zwei Monate (April – Mai) in Ecuador.

In diesen zwei Monaten besuchte ich mit Kollegen aus dem Stiftungsrat alle aktuellen Projekte in den Provinzen Morona Santiago (Urwald), Tungurahua, Bolívar und Cotopaxi.  Seit 1 – 2 Jahren ist die Hilfe in Ecuador in bestimmten Bereichen etwas komplizierter geworden. Dies ist vor allem darum der Fall, weil die Regierung die Bereiche der Infrastruktur grösstenteils selber „managen“ will. So werden in vielen Orten die Schulen zentralisiert, was natürlich Auswirkungen auf unsere Projekte hat. Viele Schulen wurden geschlossen und darum werden heute einige Schulgebäude, die in den vergangenen Jahren erstellt wurden, für andere Zwecke verwendet. Soweit die Gebäude aber noch genutzt werden, ist das kein grosses Problem.

Wir haben noch Glück gehabt mit unserem Kindergarten. Wie die folgenden Bilder zeigen, wird der letztes Jahr eingeweihte Kindergarten genutzt, obwohl auch hier nicht ganz die vorgeschriebene Kinderzahl vorhanden ist.

Kindergarten Santo Domingo - Simiatug, Guaranda

Seit September überarbeite ich vor allem die Webseite von „Para los Indígenas“ und auch die von Ecuavision.

Wieder sind im Verlauf des Jahres zahlreiche Spenden bei uns eingegangen. Die Spenden werden  für kleinere Projekte verwendet. Vor allem sind das Reparaturen und Unterhalt von Duschen, WC und Küchen für Schulen und Kindergärten. Dazu sehen sie auch ein paar Bilder. Allen Spendern recht herzliches Vergelt’s Gott. Wir hoffen, dass Sie uns auch im nächsten Jahr wieder unterstützen.

Unterhalt - Reparaturen

Ich wünsche allen ein gesegnetes Neues Jahr – vor allem gute Gesundheit.

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